Die Manuelle Therapie ist ein klinisch orientiertes Untersuchungs-und Behandlungskonzept und wird eingesetzt bei Funktionsstörungen aller Gelenke des Bewegungsapparates (Extremitätengelenke, Gelenke der Wirbelsäule, Kopf-und Kiefergelenke, Gelenke des Brustkorbes und des Beckens).

Spezielle diagnostische und therapeutische Verfahren werden angewandt, um bei einer (häufig schmerzhaften) Bewegungseinschränkung die betroffenen Gewebestrukturen zu identifizieren und spezifisch zu behandeln.

Der zu Beginn erstellte und immer wieder überprüfte Befund dient als Grundlage für die vom Therapeuten eingesetzten manuellen Techniken, die der Schmerzlinderung und der Verbesserung des Bewegungsausmaßes und der Bewegungsqualität dienen. So wird im Lauf der Behandlung das Zusammenspiel zwischen Gelenken, Muskeln und neuralen Strukturen wieder hergestellt und damit die Funktion verbessert und Schmerz gelindert. Eingesetzt werden sowohl passive, mobilisierende und vom Patienten nicht selbst durchführbare Techniken, als auch aktive Übungen zur Kräftigung, Eigenmobilisation und Stabilisation. Abgerundet wird die Behandlung durch die Anleitung zum selbständigen Üben.

Die Weiterbildung in „Manueller Therapie” umfasst ca. 360 Stunden.

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